Eine Adresse, ein Klick, ein fertiger Lageplan. Im Video zeigen wir euch die Grundfunktionen von TerraSight am Haus am Horn in Weimar. Es läuft vierfach beschleunigt, in echt dauert alles also etwa vier Minuten.

Vom Kartenausschnitt zum Plan

Ihr sucht eine Adresse und richtet den Ausschnitt auf der Karte aus. Ein Klick auf „Diese Ansicht verarbeiten“ lädt die amtlichen Daten: Gebäude, Flurstücke, Straßen, Grün und Wasser. In der Vorschau seht ihr den Ort schon in 3D, mit Schatten und einer Zählung der erkannten Bäume und Gebäude. „Im Editor bearbeiten“ öffnet den Plan zum Weiterzeichnen.

Vier Ansichten auf einen Ort

  • 2D: Der eigentliche Lageplan. Hier zeichnet, beschriftet und färbt ihr.
  • 3D: Die Gebäude als Baukörper, mit Sonnenstand und Schatten.
  • Kataster: Flurstücke und Nutzungsflächen. Wählt ihr ein Flurstück aus, zeigt das Seitenpanel Fläche, mögliche Kennwerte wie GRZ und GFZ und den Bodenrichtwert.
  • LCA: Eine erste Schätzung der grauen Emissionen nach DIN EN 15978. Ihr wählt den Gebäudetyp, der Rest wird überschlagen.

Was ihr im Editor seht

  • Baum-KI: Zieht einen Bereich über das Luftbild, die KI findet die Bäume darin. Ihr prüft die Kreise, korrigiert Größen und übernehmt sie in den Plan.
  • Presets: Ein Klick färbt den ganzen Plan um. Im Video wechseln wir von Standard zu Herbst. Mehr über Presets
  • Eigene Pläne importieren: Euren Grundriss legt ihr als PDF, SVG, DXF oder Bild auf den Lageplan, verschiebt, dreht und skaliert ihn an die richtige Stelle.
  • Fokusbereich: Ihr umrandet das Grundstück, die Umgebung blendet weich aus. So steht der Entwurf im Mittelpunkt.
  • Objekte: Gebäude, Bäume, Nordpfeil und Maßstab setzt ihr mit wenigen Klicks dazu.

Am Ende exportiert ihr den Plan als PDF, SVG oder DXF und arbeitet in eurem CAD- oder Layoutprogramm weiter.

Warum das Haus am Horn?

Weil es ein Lageplan-Klassiker ist, den fast jede und jeder aus dem Studium kennt. Ein paar Fakten für die nächste Kaffeepause:

  • Es ist das erste Gebäude, das nach den Ideen des Bauhauses gebaut wurde. Entworfen hat es 1923 der Maler Georg Muche, die Bauleitung lag im Büro von Walter Gropius bei Adolf Meyer.
  • Das Haus entstand als Musterhaus für die erste große Bauhaus-Ausstellung und war nach rund vier Monaten Bauzeit fertig.
  • Der Grundriss ist ein Quadrat. In der Mitte liegt ein höherer Wohnraum mit Oberlichtern, die kleineren Räume sind ringsum angeordnet. Im Lageplan erkennt ihr es sofort an dieser Form.
  • Die Küche von Benita Otte mit durchgehender Arbeitsfläche gilt als eine der frühen Einbauküchen.
  • Seit 1996 gehört das Haus zum UNESCO-Welterbe „Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau“.

Probiert es gern selbst aus

Sucht euren eigenen Ort, lasst ihn verarbeiten und öffnet ihn im Editor. Die Einführung im Editor zeigt euch die Werkzeuge Schritt für Schritt.

Zu TerraSight

Was sollen wir als Nächstes zeigen?

Schreibt uns, welche Funktion ihr gern ausführlicher sehen wollt. Die meistgewünschte bekommt das nächste Video.

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